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Die SHB Stahlgießerei
in Leipzig wurde 1894 durch Max Heller gegründet.1917 Umzug nach Bösdorf.
Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Gießerei Staatsbetrieb und firmierte unter
dem neuen Namen VEB Stahl- und Hartgusswerk Bösdorf.
In den 1950er Jahren wurde der erste Elektrolichtbogenofen der DDR hier
errichtet.
Der Betrieb spezialisierte sich auf verschleißfesten Stahlguss für den
ostdeutschen Braunkohlenbergbau.
1984 musste die Gießerei dem benachbarten Braunkohlentagebau weichen und
zog an ihren heutigen Standort in Leipzig-Knautnaundorf um.
Hier wurde mit über 1200 Mitarbeitern einer der größten Gießereibetriebe
der DDR errichtet.
1993 Umwandlung zu einer Aktiengesellschaft und 1997 Übernahme durch die
DIHAG-Gruppe aus Essen.
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The
SHB steel foundry in Leipzig, Germany was founded in 1894 by Max Heller.It
moved from Leipzig to Bösdorf in 1917.
After the second world war the mill was nationalized under the new name
VEB Stahl- und Hartgusswerk Bösdorf. The first electric arc furnace in the
DDR was installed here in the 1950ies.
The mill supplied abrasive resistent steel castings to the east German
mining industry.
In the early 1980ies the city of Bösdorf was torn down to make way for the
neighbouring lignite open pit mine. The foundry moved to its new site in
Leipzig-Knautnaundorf.
One of the largest foundries in eastern Germany was built here in between
1980 and 1984.
In 1993 the plant was privatized and became a shareholders company.
In 1997 the DIHAG group from Essen took over.
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